

Coast to Coast, liegt in den Backpackern aus
Ich habe hauptsächlich in sog. “Backpackern” übernachtet, also in einer Art von privater Jugendherberge. Hiervon gibt es hunderte im ganzen Land. Allesamt war das Preis/Leistungsverhältnis sehr gut und die Anlagen gemütlich und komfortabel. Natürlich muss man bei den Zimmer nicht die Maßstäbe anlegen, die man an 4-Sterne-Hotels hat, aber eine richtige schlimme Unterkunft, so wie ich es schon in Südamerika oder Israel erlebt habe, war nicht darunter. Ganz im Gegenteil!!!! Die Betreiber geben sich wirklich alle Mühe, dass sich ihre Gäste wohlfühlen.
In den Backpackern liegen oft kostenlose Exemplare des Hostel-Reiseführers “Coast to Coast” rum, in dem die meisten Unterkünfte aufgelistet sind.
Am besten fand ich es im 1322 Backpacker in Pretoria, dem Swaziland Backpackers und im Backpacker’s Paradise in Oudtshoorn. Das Gibela’s in Durban ist schon fast eher eine Art Hotel. Im Zebra Crossings in Kapstadt war mir zu wenig los, aber richtig schlecht ist es keinesfalls. Die Camdeboo Cottages und das Four Oaks (Bed and Breakfast) sind auch zu empfehlen.
Schade, ich habe gar keine schlechte Erfahrung gemacht … das hört sich dann so an, als sei ich mit allem zufrieden. Stimmt nicht, ich bin normalerweise recht kritisch! Vielleicht habe ich auch einfach vorher gut recherchiert, so dass mir Enttäuschungen erspart blieben.
Für ein Einzelzimmer habe ich meist so zwischen 160 und 220 Ran (14-20 Euro) gezahlt.Meist reichte für die Reservierung ein Anruf. Das Gibela wollte aber zur Sicherheit meine Kreditkarten-Details. Fand ich ein bisschen übertrieben.
Pretoria: 1322 Backpacker

mein Zimmer im 1322 Backpacker
Sehr nette, hilfsbereite und zuverlässige Betreiber Monique und Tim, ordentliche Anlage. Einzelzimmer sind in kleinen Mini-Reihenhäuschen. Ich hatte viel Spaß an der Bar. Tim hat bei Viva Safaris einen kleinen Rabatt (10%) verhandelt.
Krüger Park: Viva Safari / Tremisana Lodge

mein Zimmer in der Tremisana Lodge
4- Tages-Safari mit Viva-Safari; Unterkunft in der Tremisana Game Lodge.
Die Safari war sehr gut organisiert und hat Spaß gemacht. Die Tremisana Lodge ist auch sehr schön – eher etwas gediegen und nicht unbedingt was für’s junge Publikum. Außerdem ist die Lodge 1 h vom Krügerpark entfernt – die Anfahrt nervt ein bisschen.
Nelspruit: Nelspruit Backpackers

Nelspruit Backpackers. Billard wird nach südafrikanischen Regeln gespielt (also mit Ansage!)
Zentral gelegen in einer ansonsten eher uninteressanten Stadt. Hat Pool und Pool-Billard, eine Bar und nette, lockere Betreiber. Zimmer sind nicht abschliessbar, was mich ein bisschen gestört hat. Ansonsten hab ich mich wohlgefühlt, war aber nur eine Nacht dort. Nelspruit Backpackers hat keine Webseite, Tel. ist +27 (0) 13 741 2237.
Swaziland: Swaziland Backpackers
Wirklich ein Top-Backpacker. Ein bisschen ab vom Schuss, aber total nettes “Personal”. Die Rezeptionistinnen Lisa und Lile wurden sowas wie Freunde, wir hatten echt viel Spaß und waren abends noch “Clubben” usw. Das Hostel ist sehr gemütlich, mit riesen Lounge-Bereich, Grillplatz, Pool, uriger Bar. Die Zimmer sind wirklich schick. Im Swaziland Backpackers unbedingt die “Swazi Highlight Tour” und die Adventure-Caving-Tour mitmachen, beides ein Erlebnis!

Fun am Abend im Swaziland Backpackers
Durban: Gibela Backpackers Lodge
Schon fast ein kleines Hotel, in einer Art italienischen Villa. 5 Min. von der Ausgehmeile Florida Road, man kann auch abends noch unbesorgt da raus. Frühstück echt lecker. Einzelzimmer mit 330 R (30 €) schon fast Hotel-Preis, aber wegen Lage und Ausstattung ok!
Graaff-Reinet: Camdeboo-Cottages
Kleine aber sehr nette Anlage. Große Ferienwohnung, sehr ordentlich und gut ausgestattet, mit Frühstück 45 Euro. Sehr zentral gelegen (aber Graaff-Reinet ist auch nicht groß).
Oudtshoorn: Backpacker’s Paradise

Frühstücksstraußeneier im Backpacker's Paradise, Oudtshoorn
Wieder ein supertoller Backpacker. Morgends leckeres Frühstück (Straußen-Rührei), abends Braai (BBQ, Straußensteaks). Mountainbike-Touren. Sehr gemütlich, mit wohnzimmerartiger Fernsehecke, draußen Pool, großer Küche, sehr viel Infomaterial über ganz Südafrika, Internet, super Bar, nette Leute, Parkplatz etc. Echt spitze.
Montagu: Four Oaks (B&B)

Frühstück im Four Oaks. Dazu gabs noch Müsli auf Erdbeer-Yoghurt. Hmmm!
Sehr nettes B&B. Wenn dort am Sonntag abend kein Essen serviert wird … das nahegelegene “Jessica’s” ist ein absoluter Topp-Tip! Reservierungen können vom Four Oaks gemacht werden. Übernachtung (mF) Doppelzimmer 450 R / 40 €.
Kapstadt: Zebra Crossings

Zebra Crossings
Zebra Crossings (Backpacker). Liegt nicht weit von der Party- und Ausgehmeile “Long Street” entfernt. Das Zebra war nicht meine erste Wahl, es war nix anderes mehr frei. Im Prinzip ist auch das Zebra Crossings ganz ok, abends fand ich es aber ein bisschen fade, es kommt da nicht so eine Stimmung auf wie in den anderen Backpackern. Liegt vielleicht auch daran, dass alle abends in die Long Street pilgern.