Kennt jemand den Flughafen von Dubai? Dort hängen statt der üblichen Bahnhofs- oder Digitaluhren echte Rolex-Uhren! Es blinken güldene Lichterketten und die Laufstege werden von mächtigen Kunstpalmen gesäumt.

Aber viermal mussten wir nun schon im Airport Dubai rumhängen und ausharren, warten und gammeln. Was daran so schlimm ist? Nun, Emirates ist eigentlich eine tolle Fluglinie, die Wartezeit zwischen den Anschlussflügen war jedoch jedesmal extrem lang, bis zu 6 h. Aber auch wieder nicht so lang, als dass sich eine Tour durch die Stadt gelohnt hätte, vor allem, weil wir jedesmal irgendwann mitten in der Nacht dort ankamen.
Wenn der Flughafen wenigstens irgendwie nett zum Shoppen oder Ausruhen wäre. Ok, shoppen kann man. Aber auf Schnäppchen kann man dort vergeblich hoffen, Elektronikzeugs gibts daheim im Saturn billiger. Essen ist naja. Und arabischen Krimskrams und Kitsch-Souvenirs (Wasserpfeifen, Kaftane, …) braucht man wohl kaum, wenn man gerade auf dem Weg nach Südostasien ist.

Der Hammer sind aber die Wartebereiche. Wartebereiche? Es wird wohl alles getan, um die Wartenden von einem gemütlichen Päuschen abzuhalten. Ruhebereiche sind des nachts abgeriegelt. Kein Durchlass. Die wenigen Ruhe-Sitze sind natürlich immer belegt.

Und so kommt es, dass der Flughafen von Dubai aussieht wie ein arabisches und indisches Flüchtlingscamp. Hunderte Menschen, Gastarbeiter aus Bangladesch oder Pakistan, indische Familien auf Heimreise, dazwischen westliche Touristen, biwakieren auf dem Boden, versuchen sich auf den Teppichen vor den Gates auszustrecken und zu ruhen. Das letzte Mal, auf unserer Heimreise von Malaysia, war’s mir auch egal: ich legte mich einfach kurzerhand unter eine Bank und machte ein Nickerchen. Nach vier Stunden klingelte mein Handy-Wecker. Gerädert und müde gings dann weiter, nochmal 7 h bis nach München. Gähn. Ächz.







Tropicana











Vor und nach meinem Urlaub haben mich einige Freunde gefragt, ob man denn in Israel unbeschwert reisen kann. Die meisten befürchteten wohl, dass ich ständig Gefahr liefe, einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen. Nun – ich lebe noch, und kann die Bedenken hinsichtlich Sicherheit erstmal zerstreuen.

