Ostertour: Altmühltal-Radweg

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Ostern, 2011: herrlichstes Frühlingswetter. Was kann es da schöneres geben, als eine Radtour durchs schöne Bayernland. Diesmal hab ich mir den Altmühltal-Radweg rausgesucht. Der Altmühltalrad ist einer der schönsten Radwege in Bayern und führt vom mittelalterlichen Rothenburg ob der Tauber bis zur Mündung der Altmühl nach Kelheim.

 

Tourenbeschreibung 1 auf fahrrad-tour.de. Die dortige Etappeneinteilung habe ich übernommen.

Streckenlänge: 241 km. Startpunkt: Rothenburg ob der Tauber. Ziel: Kelheim.

Die Tour habe ich natürlich wieder über die geniale Seite “Bayernnetz für Radler” geplant und die GPS-Datei auf mein Garmin geladen.

Wegverlauf

Altmühltal-Radweg

Etappe 0: Anreise von München nach Rothenburg ob der Tauber

Gar nicht so einfach, mit der Bahn von München nach Rothenburg zu kommen. Immerhin zweimal umsteigen ist nötig. Ich nehme den Zug am Freitag morgen und schau mir am Nachmittag die mittelalterliche Stadt an.

 

Etappe 1: Von Rothenburg nach Gunzenhausen

Gemütliche 75 km ist meine erste Etappe. Herzhaftes Frühstück, dann los.

Altmühltal Radweg Rothenburg nach Gunzenhausen

Etappe 2: Von Gunzenhausen nach Eichstätt

Auch die zweite Etappe ist locker zu schaffen, 71 km. Orte auf der Strecke: Treuchtlingen, Gunzenhausen, Eichstätt.

Altmühltal Radweg Gunzenhausen Eichstätt

Etappe 3: Von Eichstätt nach Kehlheim

Die 3. Etappe ist zwar mit 90 km ein bisschen länger, aber auch noch keine Herausforderung.

Etappe 3.1 Eichstätt Beilngries

 

Übernachtungen

Kleiner Tipp, den ich mir hinter die Ohren schreibe:  nicht erst am Tag vor Karfreitag buchen, wenn man eine Tour zu Ostern plant….

Rothenburg ob der Tauber: Gasthof Butz
Gunzenhausen: Hotel Adlerbräu

So, nach Gunzenhausen waren dann alle günstigen Unterkünfte ausgebucht. Na gut, ein bisschen Luxus kann bei müden Knochen nicht schaden …

Eichstätt: Landgasthof Hotel Pröll
Kehlheim: Wittelsbacher Hof Altstadthotel

 

 

 

Südafrika 2009 Reisebericht

Südafrika

Südafrika – drei Wochen im Oktober 2009

[Reiseroute / Übersicht]

[Safari: Johannesburg - Soweto - Pretoria - Krügerpark] [Nelspruit] [Swaziland] [Durban][Graaf-Reinet - Valley of Desolation - Nieu Bethesda] [Oudtshoorn - Swartberg Pass][Route 62 - Montagu - Hermanus] [Kapstadt - Kap der Guten Hoffnung]

[Unterkünfte] [Wie sicher ist Südafrika?] [Mountainbiking]

[Alle Südafrika-Beiträge]

Goldenes Flüchtlingscamp: Airport Dubai

Kennt jemand den Flughafen von Dubai? Dort hängen statt der üblichen Bahnhofs- oder Digitaluhren echte Rolex-Uhren! Es blinken güldene Lichterketten und die Laufstege werden von mächtigen Kunstpalmen gesäumt.

Dubai Airport

Aber viermal mussten wir nun schon im Airport Dubai rumhängen und ausharren, warten und gammeln. Was daran so schlimm ist? Nun, Emirates ist eigentlich eine tolle Fluglinie, die Wartezeit zwischen den Anschlussflügen war jedoch jedesmal extrem lang, bis zu 6 h. Aber auch wieder nicht so lang, als dass sich eine Tour durch die Stadt gelohnt hätte, vor allem, weil wir jedesmal irgendwann mitten in der Nacht dort ankamen.

Wenn der Flughafen wenigstens irgendwie nett zum Shoppen oder Ausruhen wäre. Ok, shoppen kann man. Aber auf Schnäppchen kann man dort vergeblich hoffen, Elektronikzeugs gibts daheim im Saturn billiger. Essen ist naja. Und arabischen Krimskrams und Kitsch-Souvenirs (Wasserpfeifen, Kaftane, …) braucht man wohl kaum, wenn man gerade auf dem Weg nach Südostasien ist.

Der Hammer sind aber die Wartebereiche. Wartebereiche? Es wird wohl alles getan, um die Wartenden von einem gemütlichen Päuschen abzuhalten. Ruhebereiche sind des nachts abgeriegelt. Kein Durchlass. Die wenigen Ruhe-Sitze sind natürlich immer belegt.

Slleping at Dubai airport

Und so kommt es, dass der Flughafen von Dubai aussieht wie ein arabisches und indisches Flüchtlingscamp. Hunderte Menschen, Gastarbeiter aus Bangladesch oder Pakistan, indische Familien auf Heimreise, dazwischen westliche Touristen, biwakieren auf dem Boden, versuchen sich auf den Teppichen vor den Gates auszustrecken und zu ruhen. Das letzte Mal, auf unserer Heimreise von Malaysia, war’s mir auch egal: ich legte mich einfach kurzerhand unter eine Bank und machte ein Nickerchen. Nach vier Stunden klingelte mein Handy-Wecker. Gerädert und müde gings dann weiter, nochmal 7 h bis nach München. Gähn. Ächz.

Sleeping at dubai airport -2

Warm mit Regen und sehr warm mit Regen

Alles schön und gepflegt

Jahreszeiten in Malaysia

Ankunft in Kuala Lumpur

In Malysia gibt es nur zwei Jahreszeiten: 1. warm mit Regen und 2. sehr warm mit Regen, so jedenfalls der Onkel meiner Liebsten, der nun schon seit mahr als zwei Jahren im Land lebt und arbeitet. Während der moderne Flughafen noch schön klimatisiert war, traf uns die Hitze außerhalb wie eine geöffnete Saunatür. Also schnell ins Auto rein und ab nach Petaling Jaya, einer Großstadt kurz vor Kuala Lumpur (man könnte PJ auch Vorstadt nennen, aber mit 500.000 Einwohnern). Vom Airport nach KL sind es über 70 Kilometer, auf einer hübschen Maut-Strecke. Der erste Eindruck von Malaysia war überraschend: keine knatternden Tuktuks, gepflegte Straßen, mehr oder weniger hübsche Wohnblocks am Straßenrand. So ganz anders als in Thailand, dem direkten Nachbarland. Aber: “gleich hinter den Blocks fängt Afrika an“, so mein “Schwiegeronkel”, wollte sagen: Malaysia bietet eine ordentliche Fassade, dahinter verbirgt sich das Entwicklungsland.

Tropicana1Tropicana

Petaling Jaya ist eine der wohlhabensten Städte Malaysias, mit ca. einer halben Mio. Einwohner, davon über die Hälfte chinesischer Abstammung (die “Chinesen” bilden das wirtschaftliche Rückgrat Malaysias). Kein Wunder, das dort viele “Expats” wohnen. Eine tolle Wohngegened ist bspw. das Golf & Country Resort Tropicana, welches neben ausgedehnten Golfplätzen auch eine Art Villendorf mit einschließt. Hier ist nun mein “Schiegeronkel” mitsamt Familie, Hausmädchen und Hunden untergekommen – mit vielen reichen Chinesen in der Nachbarschaft.

Nach dem langen Flug haben wir dort, in brütender Wärme, erstmal einen kleinen Spaziergang gemacht und sind dann müde ins Bett.

Thailand

Thailand ist nun schon seit Jahrzehnten eines der Lieblingsfernreiseziele der Deutschen. Im Land tummeln sich alle: Backpacker, Singles, Familien, Senioren, Luxus- und Low-Budgetbadegäste und leider auch noch die berüchtigten Sextouristen. Und weil nun schon Abermillionen im Land waren, es hunderte von Reiseberichten und Reiseführern zu diesem schönen Land gibt, muss ich dazu nicht auch noch meinen Senf beisteuern.

Oder doch?

Wir waren 2004 in Thailand und haben dort einen relaxten Backpacking-Urlaub verbracht. Unser Ziel war nicht, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen. Wir haben uns immer ein bisschen Zeit für jede Location genommen.

Unsere Reiseroute

  1. Bangkok
  2. Phuket
  3. Krabi (Google Fotos)
  4. Chiang Mai, Dschungeltrekking
  5. Sukhothai (Google Fotos)
  6. Bangkok

Insgesamt nicht unbedingt eine ungewöhnliche Route. Nur das Dschungeltrekking in den Bergen nördlich von Chiang Mai macht wohl nicht jeder, und deshalb habe ich darüber einen eigenen Beitrag geschrieben.

Ecuador, ein paar Tipps

Geld

Seit 1999 wird in Ecuador mit US-Dollar bezahlt, wobei Ecuador auch eigene Cent-Münzen emittiert, die außerhalb des Landes nichts wert sind. Ich hatte Reiseschecks und Kreditkarten dabei. Am nützlichsten war meine EC/Maestro-Karte, mit der man relativ günstig Bargeld an Automaten ziehen kann (auf “Maestro”-Symbol bei Automaten achten). Einige Bankautomaten konnten mit der Karte nichts anfangen, aber bei der Banco del Pacifico hatte ich keine Probleme. Es empfiehlt sich, Dollarnote zu überprüfen, da angeblich viele Blüten im Umlauf sind (auf Silberstreifen mit eingedrucktem Betrag achten). Die Preise im Land sind für Europäer recht niedrig (Busfahren in Quito 20 Cent, ein grosses Glas frisch gepresster Obstsaft (Jugo) 50 Cent, Übernachtungsmöglichkeiten für 4 Dollar).

Impfungen

Vor meiner Reise hab ich mich gegen alle möglichen Krankheiten impfen lassen (Hepatitis A+B, Geldfieber, Tetanus, Polio, Typhus, etc.) In den Berglagen Ecuadors ist das nicht unbedingt nötig. Im Land selbst herrschen zwar nicht europäische Hygienestandards, aber als “dreckig” kann man es auch nicht bezeichnen. Wenn man vorhat, in den “Oriente”, also in den Regenwald, zu reisen, sollte man über eine Malaria-Prophylaxe nachdenken. Die Gefährdung ist nicht sehr hoch, aber nicht auszuschließen. Ich kenne selbst Fälle von Malaria-Infektionen aus Ecuador. Eine Schulkameradin während meines Sprachaufenthaltes hat sich während einer Rundreise angesteckt und lag mehrere Tage fiebrig in einem Krankenhaus an der peruanischen Grenze.

Sicherheit

Vorsicht ist immer angezeigt, aber bloß keine Angst! Ich habe mich in den vier Wochen meiner Reise immer sehr wohl gefühlt. Trotzdem gibt es natürlich gewisse Kriminalitätsbrennpunkte, bedingt auch durch das recht hohe Wohlstandsgefälle. Aber wie gesagt, von Überfällen habe ich nur aus dritter Hand gehört, ansonsten sind die Menschen in Ecuador sehr freundlich, aufgeschlossen, hilfsbereit.Im Straßenverkehr sollte man sehr viel mehr als hierzulande aufpassen, weil recht zügellos gefahren wird. Grundsätzlich gilt eher das Recht des Stärkeren und Ampeln gibt’s wenige. Vor Kreuzungen wird oft gehupt und dann ungebremst drübergebrettert.

Übernachtung

Ich habe mich an Tipps meines Reiseführers “Ecuador Reise Know-How” gehalten und war immer zufrieden. Als Rucksackreisender kann man recht günstig übernachten (ab 4$ aufwärts, o.F.), aber dann muss man gewisse Komfort-Abstriche machen. Kritisch ist oft die Dusche, man sollte sich unbedingt mal das warme Wasser demonstrieren lassen, wenn man nicht zu den abgehärteten zählt. Auch sollte man darauf achten, dass Fluchtwege nicht zugesperrt sind; manche Hotels haben Pappwände, vergitterte Fenster, Eisenriegel an den Türen; wenn’s da mal brennt, dann gute Nacht! Noch ein Tipp: wie fast überall in Südamerika darf man auf keinen Fall benutztes Klopapier in die Toilette werfen; führt schnell zu Verstopfungen; statt dessen muss man die neben der Toilette stehenden Eimer benutzen.

Essen

Es gibt viel Hühnchengerichte mit Reis (‘pollo con arroz‘) und oder gebratenen Kochbananen. Sehr oft gibt es auch Popcorn zu Gerichten (selbst zum Frühstück!). Besonderes Highlight sind die günstigen, frisch gepressten Säfte aus allen möglichen tropischen Früchten, die es überall gibt. Auf den Märkten kann man auch “Cuy” probieren, das sind – an Spießen gegrillte – Meerschweinchen. Zu allen Gerichten bietet sich – neben den leckeren Säften natürlich – das Ecuadorianische Bier an, welches gekühlt recht passabel schmeckt und “Pilsener” heißt (es gibt auch andere Sorten, die fand ich aber eher mau). Ansonsten ist die Küche nicht unbedingt das Argument, um nach Ecuador zu fahren.

Fliegende Händler

Überall, in Bussen und auf den Strassen, gibt es fliegende Händler, darunter sehr viele Kinder, sogar im Grundschulalter – die alles mögliche des täglichen Bedarfs verkaufen. Ich habe insbesondere den Kindern oft Bonschis oder Kaugummis abgekauft. Auch kann man an jeder Straßenecke Zigaretten einzeln bekommen.

Internetcafes

Internetcafes gibt’s an fast jeder Straßenecke. Die Stunde kostet, je nach Lage und Ausstattung, zwischen 60 Cent und 2 $.

Klamottenkauf

Es gibt überall Märkte, wo man billig T-Shirts und sonstige Klamotten, meist minderer Qualität, kaufen kann. Da die Ecuadorianer viel kleiner als Europäer sind, hauen oft die Größenangaben nicht hin (in Deutschland trage ich Größe L, in Ecuador ist das teilweise schon XXL). Außerdem gibt’s schon für 1.80-grosse Menschen kaum passendes. Ich habe mir ein paar T-Shirts und Polohemden gekauft, die aber zuhause extrem eingelaufen sind und sich verfärbt und sogar verformt haben (obwohl ich sie in richtigen Läden, nicht auf der Strasse gekauft habe). War also eine absolute Fehlinvestition, die ich aber verschmerzen kann.

Spanisch lernen in Quito, Ecuador: Sprachschule Atahualpa

Sprachen zu lernen fällt dem einen leicht, dem anderen sauschwer. Leider zähle ich zu letzteren. In der Schule stand ich mit unseren Englisch-, Französisch- und Lateinlehrern ständig auf Kriegsfuß. Inzwischen reise ich aber für mein Leben gerne, und Sprachen sind nun mal der Schlüssel zu Land und Leute. Ohne Sprache bleibt man auf dem Niveau eines Pauschaltouristen, ohne Kontakt, isoliert. Eigentlich könnte man auch zu Hause bleiben und sich Reisevideos anschauen.

Da meine Liebste in Argentinien ein langes Praktikum machte, zog es mich nach Südamerika. Ein paar Brocken Spanisch hatte ich schon auf der Uni aufgeschnappt, aber in der Gruppe kann ich nicht lernen. Da sind immer andere besser, schneller, gescheiter.

Also suchte ich nach einer Möglichkeit, Spanisch individuell zu lernen, ohne dafür ein Vermögen auszugeben. Einzelunterricht, qualifiziert, aber preiswert sollte es sein.

Ecuador

Bei meinen Recherchen stieß ich dann auf Ecuador: ein kleines Land in Südamerika, eben auf Höhe des Äquators. Dort spricht man sehr klares (südamerikanisches) Spanisch, und nicht allzu schnell. Ideale Voraussetzungen also.

Quito

In Quito, der Hauptstadt, gibt es Dutzende von Sprachschulen. Hier fällt die Qual der Wahl schwer. Aber letztendlich waren mir wichtig: der qualifizierte Unterricht, ein sinnvolles Begleitprogramm, sowie anständige Arbeitsbedingungen für Lehrer und Lehrerinnen. Viele Sprachschulen versuchen, über den Preis an Schüler zu kommen, sie zahlen nur Dumpinglöhne, und das schlägt sich doch auf die Qualität nieder. Dabei machen letzten Ende die paar Dollar pro Woche es wirklich nicht aus, denn die Preise für Einzelunterricht sind in Quito sowieso für unsereins, aus dem reichen Europa, erstaunlich günstig. Relativ teuer ist der Flug (je nach dem wann man bucht, ca. 600-1000 €).

Sprachchule Atahualpa

Nach langem Studium der Angebote im Netz bin ich schließlich auf  Sprachschule Atahualpa gestoßen. Eine kleine, aber feine Einrichtung mitten in Quito. Es wird fast ausschließlich Einzelunterricht angeboten, d.h. ein Schüler – eine Lehrerin. Die ganze Atmosphäre ist sehr familiär und man fühlt sich gleich wie unter Freunden.

Sprachkurs

BanosIch habe dort dann einen 3-wöchigen Sprachkurs absolviert und im Jahre 2001 dafür ca. 660 Euro gezahlt, d.h. ca. 220 €/Woche. Die Preise sind seitdem, durch den günstigen Dollar-Kurs nicht wesenlich gestiegen (siehe Preisliste auf der Homepage der Schule). Hierin waren indiviuelle, sehr gute Unterrichtsstuden, sowie die Unterbringung in einer Familie,  sowie Verpflegung enthalten. In der mittleren Woche haben wir dann den Unterrichtsort von Quito nach Baños verlegt, eine hübschen Ausflugsörtchen in Ecuador, hierfür waren nochmal ca. 140 € fällig, aber es hat sich gelohnt. Ich war mit meiner Lehrerin, sowie noch einem weiteren Schüler/Lehrer-Gespann in einer kleinen Pension untergebracht, in der es leckeres Essen gab.Wir saßen vormittags in einem schönen tropischen Garten und haben gelernt, nachmittags haben wir dann Ausflüge in den Urwald, zu Wasserfällen oder in den Zoo gemacht. Ein Highlight waren die heissen Thermalbäder in Baños.

Zum Lernen: meine Lehrerinnen Lusmila, Sandra und Ximena waren allesamt sehr qualifiziert und zudem sympatisch, und haben mir den Stoff gut nahegebracht. Wir haben uns fast nur auf Spanisch unterhalten (mal ab und zu ein bisschen Englisch), und es hat super geklappt. Mein bisschen Vorwissen hat mir dabei natürlich geholfen. Pro Tag hatte ich 4 Unterrichtsstunden, die schon recht anstrengend und fordernd waren. Danach musste ich noch Vokabeln lernen und Hausaufgaben machen, also war ich quasi von morgens früh bis in den späten Nachmittag gut ausgelastet.

Dies nur mal als Hinweis für diejenigen, die meinen, 4 h täglich sind doch nix. Mehr würde ich auf keinen Fall machen.

Quito

Quito ist übrigens eine interessante Stadt, allerdings gehört ein bisschen Abenteuerlust dazu, denn dort ist manches anders als im geordneten Deutschland. Alein das Busfahren ist schon ein Erlebnis. Morgens schunkelt man zu Salsa-Rithmen durch die Stadt, der Fahrplan ist für Uneingeweihte ein Rätsel, aber irgendwie kommt man an. Die Altstadt Quitos ist wirklich sehenswert (aber des Nachts nicht ganz ungefährlich),  und die Ecuadorianer sind super freundliche Leute, mit denen man schnell ins Gespräch kommt.

Fazit

Eine Sprachreise nach Quito, zur Sprachschule Atahualpa, kann ich nur jedem empfehlen, ich würde es jederzeit wieder machen. Ich hatte allerdings nicht gedacht, dass die Lernerei doch ganz schön in Arbeit ausarten kann. Deshalb wäre es gut, wenn man nach so einer Sprachreise noch ein- oder zwei Wochen im Land rumreisen kann, um seine erworbenen Sprachfähigkeiten auch auszuprobieren.