Hier folgt also mein Bericht über meine Reise von Nordchile (San Pedro) durch die Atacama-Wüste und den Salar de Uyuni bis nach Bolivien. Vorweg: sie war so eindrucksvoll und schön, dass ich noch heute oft an an sie denke.

Aufbruch
Aufgebrochen sind wir von Santiago über die Zwischenstationen Vicuña, Valle de Elqui und La Serena. Leider war an dem Tag unseres Aufbruch – Mitte März letzten Jahres – gerade Ende der Sommerschulferien und wir konnten nur zwei allerletzte Plätze in einem Semicama (Halbschlafwagen)-Bus ergattern. Der Bus war gerappelt voll, die Klimaanlage funktionierte nicht und neben uns stank die Chemietoilette entsetzlich vor sich hin. Leider lagen noch etwa 22 (sic!) Stunden Fahrt vor uns. Zuerst waren wir noch begeistert vom Endruck der Ödnis der Wüstenpiste, aber irgendwann waren wir nur noch genervt, durchgeschüttelt und unglaublich groggy. Dass wir am nächsten Morgen noch eine Motorpanne hatten und in einen anderen Bus umsteigen mussten, haben wir nur noch im Dämmerzustand mitgekriegt.
Irgendwann am Abend des nächsten Tages kamen wir in Calama an, eine Stadt der Minenarbeiter in Chiles Norden. Bei der Fahrt in die Stadt mussten wir erstmal schlucken. Außer vielen Wellblechhütten und Unmengen an Staub und Sand war weit und breit nichts zu sehen. Irgendwo am anderen Ende der Stand war ein halbwegs moderner Busterminal hingebaut, in den wir aus unserem Ersatzbus ausgespuckt wurden. Vor der Tür lagen Typen mit Ponchos wie in schlechten Italowestern. Aber wir wollten nach San Pedro, gelobtes Touridorf am Rand der Atacama-Wüste, noch etwa 150 km entfernt. Mit einem klapprigen Kleinbus, der uns einen Vorgeschmack auf Bolivien geben sollte, schunkelten wir nach „Downtown“. Dort gab zwischen dem ganzen Staub so was wie ein Geschäftsleben. Erstmal labten wir uns an eineinhalb Litern absolut frisch gepressten Orangensaft und ein paar Sandwiches für eine Handvoll Pesos.
Irgendwann ging’s dann weiter, wieder durch die Wüste, wieder durch Ödnis, bis wir völlig fertig, gerädert und ermattet in San Pedro eintrafen. Inzwischen war’s schon dunkel, aber wir hatten noch keine Unterkunft.
In San Pedro
Wir fanden dann eine Pension mit einem schönen Innenhof, aber grässlichen Zimmern namens „Gorvatsch“, von uns „Gorbatschov“ getauft. Wir zahlten um und bei 40 Euro für drei Nächte. Geboten wurde uns dafür eine Dusche, die nur zwei mal drei Stunden am Tag Wasser hergab (wir waren ja mitten in der Wüste), sowie ein sehr begrenzten Stromkontingent. Ab 23 Uhr wurde es zappenduster, Licht gab’s erst wieder bei Sonnenaufgang. Das sollte noch für viel Spass und einige nette Bekanntschaften sorgen. Auch der Wachhund, ein Schäferhundmischling, muss erwähnt werden. Er konnte beängstigenden Krach schlagen, war aber bestechlich. Nicht mit Wurst, sondern alleine mit Wasser!
Am nächsten Tag erkundeten wir den Ort. San Pedro ist völlig in Touristenhand, und wir fragten uns, wie die Einwohner wohl in früheren Zeiten über die Runden gekommen sind. Überall waren kleine Cafes, Bistros, Restaurants und Reisebüros, die Erkundungsfahrten anboten. Trotzdem war der Ort ursprünglich und auf eine spezielle Art sehr gemütlich. Abends geht man in eine der kleinen Tavernen, isst einfache Speissen (Pasta, Fleisch mit Reis und Gemüse) und läßt sich chilenischen Landwein schmecken.
Nach ein bisschen Rumgucken buchten wir bei zwei kolossal-dicken, aber liebenswerten jungen Typen für den nächsten Tag zwei Ausflüge, zunächst in’s Mondtal (Valle de la Luna) sowie zu den berühmten Tatio-Geysieren.

Das Mondtal
„Mondtal“ werden in Chile und Bolivien oft Täler oder Regionen genannt, die „nicht von dieser Welt“ zu sein scheinen. Auch die Gegend um San Pedro scheint eher für einen Science Fiction-Film gemacht zu sein (meine erste Assoziation war der Fels- und Wüstenplanet Tattoine, Heimat von Luke Skywalker).
Im Mondtal fanden wir bizarre Felslandschaften und –formationen, Sanddünen, Höhlen und Salzseen. Alles scheint sich in einer unendlichen Ruhe zu befinden und man kann gewissermassen der Gesteinsevolution zuschauen. Wären da bloß nicht wir, die Touris, die mit unzähligen Kleinbussen durch die Gegend gekarrt wurden…
Am beeindruckendsten waren die hohen Sanddünen, auf die wir gestiegen sind. Von dort aus konnten wir den Sonnenuntergang in der Wüste erleben, der sie goldene, rote und violette Farbnuancen tüncht. Von der etwa 100 Meter hohen Düne sind wir anschließend durch den weichen Sand hinunter gerannt, was sich in etwa anfühlt wie Pulverschnee, nur nicht so kalt.
Die Tatio-Geysiere
Am nächsten Morgen stand ein Besuch der etwa 80 Kilometer entfernten Tatio-Geysire auf dem Programm. In der Geysir-Region vollzieht seit Jahrtausenden jeden Morgen das gleiche Schauspiel: kurz vor Sonnenaufgang fängt die Erde an zu brodeln, und aus Löchern schiessen meterhohe, kochendheiße Wasserfontainen hinauf.
Um das Schauspiel zu erleben, darf man nicht zu den Langschläfern gehören. Um 4 Uhr morgens sollten wir von unseren Guides aufgesammelt werden. Davor gab es noch einige lustige Szenen im Hostal: Einige hatten wohl noch nicht geschnallt, dass es morgens keinen Strom gab, geschweige denn warmes Wasser. So irrte ein Dutzend Mitbewohner orientierungslos in stockdunkler Nacht im Hof des Hostals herum und es waren so manche Flüche in verschiedensten Sprachen zu vernehmen. Durch meine Taschenlampe wurde ich zum gefragten Amigo. Aber am Schluss fand jeder seinen Platz in den Jeeps.
Nach einer ruckeligen Fahrt durch die nachtkalte Wüste, trafen wir gegen 6 Uhr 30 bei den Geysiren ein. Überall brodelte und zischte es. Unser Fahrer Pedro fing an, das Frühstück zuzubereiten. Wie möchtet Ihr Eure Eier? Weich oder hart? In ein ruhiges Geysir-Loch legte er unsere Früstückseier, sowie einige Milchtüten im Tetra-Pak. Sehr praktisch, so ein Natur-Wasserkocher!
Derweil turnten wir um die Geysire herum. Allerdings hielten uns unsere Führer davon ab, über die Fontainen-Löcher zu springen, denn man kann sich dort üble Verbrennungen zuziehen, wenn einen plötzlich die heiße Gischt erwischt.
Unser Frühstück war köstlich. Es gab Milchkaffee, Eier und Mortadellatoast. Da brach auch schon der Morgen hinein, und tauchte die ganze Szene in unglaublich bunte Farben. Die Felsen leuchteten rot, die Gräser gelb-grün, die Geysir-Löcher gelb und blau. Man konnte sich gar nicht satt genug sehen. Tipp: empfindlichen (400-ASA) Film (alternativ: 100-ASA mit Stativ) mitnehmen, so was muss man festhalten.
Gegen 8 machten wir uns weiter auf den Weg zu einer heißen Schwefelquelle ganz in der Nähe, die auch von dem heißen Geysir-Wasser gespeist wird. Rein in die Badeklamotten und ab in das heiße Nass. Vergessen war die ausgesparte Dusche und die kalte morgendliche Wüste.
Auf dem Rückweg konnten wir noch mal die Farbenpracht der Gegend bewundern. Viele meinen wohl: wie, die Wüste ist doch nur sandig und felsig?! Aber weit gefehlt! Durch die bunten Gräser, Blumen und farbigen Felsen leuchtet alles völlig unwirklich in kitschigsten Pastellfarben. Wer’s nicht glaubt, sollte sich mal das aktuelle „Geo-Saison“ Heft kaufen, das Fotos von der Region präsentiert.
Nebenbei sahen wir auf den Wegen einiges von der Fauna: z.B. grasende Vicuñas (so ne Art südamerikanische Rehe) sowie eine Herde mit Nandus, die südamerikanischen Strauße. Ein Mitfahrer versuchte sie, mit seinem Didgeridoo anzulocken, aber da hatte er sich wohl im Kontinent geirrt.
Man kann die Geysire natürlich auch mit seinem eigenen Wagen besuchen, allerdings sollte er sehr geländegängig sein, denn anständige Wege gibt es nur wenige. Ganz Schlaue hängen sich einfach an die geführten Kolonnen, aber das wird logischerweise nicht gern gesehen.

Auf den Weg zum Salar de Uyuni
Überall in San Pedro gibt es Reisebüros, die Fahrten durch den Salar de Uyuni und den davor liegenden Nationalpark anbieten. So eine Fahrt geht mit Jeeps 3 Tage lang und kostete in etwa 80 Dollar pro Person. Am Ende kommt man in Uyuni, Bolivien, raus und kann von dort weiterreisen. Für Verpflegung ist gesorgt, allerdings mussten wir uns um das Wasser (jeder ein 10-Liter-Kanister) selbst kümmern.
Wir fanden ein Reisebüro, dass wir mangels Erfahrung einfach nach der Sympathie des Personals aussuchten. Eine alte Indianerin beschrieb uns ausführlich mit Hilfe von Fotos und Karten die Tour.
Am nächsten Tag trafen wir uns um 8 vor dem Reisebüro. Neben meiner Freundin und mir waren dort noch ein Spanier, der seinen Lebensunterhalt mir Strassenperformance verdient, eine Deutsche aus dem Ruhrpott sowie ein Franzose, der seit einem halben Jahr mit seinem Mountain-Bike durch Südamerika fuhr und noch Bolivien und Peru vor sich hatte. Irgendwann gesellten sich noch ein holländischer Globetrotter sowie eine Brasilianerin hinzu. Eine wirklich bunte Truppe und im Jeep herrschte später babylonische Sprachverwirrung, trotzdem haben wir uns prächtig verstanden.
Aber erstmal warteten und warteten wir, das muss man in Südamerika einfach aushalten. Irgendwann tauchte unsere Reiseverkäuferin auf und war leicht panisch, weil der eigentliche fahrer anscheinend total besoffen noch im Bett lag. Innerhalb einer Stunde besorgte sie uns Ersatz: ein kleiner verwarzter alter Mann, der aussah, als hätte er seit Wochen in seinen eigenen Klamotten gepennt. Zum Glück sollte er uns nur mit seinem neuen, aber völlig untermotorisierten Suzuki-Kleinbus zur bolivianischen Grenzstation fahren. Mit etwa 30 km/h tuckerten wir über die Landstrasse.
An der vor einem riesigen erloschenen Vulkan lag die bolivianische Grenzstation. Nach den Formalitäten hieß es erstmal wieder warten.
Irgendwann kam dann unser bolivianischer Guide namens Jorge mitsamt seinem Toyota-4×4-Allrad-Jeep, in den genau 8 Leute Platz finden. Erstmal kriegte er einen Schrecken, nachdem er realisierte, dass er neben acht Garnitouren Globetrottergepäck auch noch ein Mountain-Bike mitnehmen sollte. Aber „weiß der Bauer keinen Rat, nimmt er Draht“ und so wurde alles oben auf dem Dachgepäckträcker irgendwie getürmt, vertaut und verknotet.
Dann ging’s ab in den Nationalpark „Salar de Uyuni“. Den Salar, also den größten Salzssee der Erde sollten wir aber erst am letzten Tag was sehen.
Vorher fuhren wir zwei Tage durch unwegsames Gelände und bekamen zwischendurch immer wieder unglaublich schöne Lagunen mit tausenden Flamingos (!), Llama-Herden, Nandus und Vicuñas zu sehen.
Die Lagunen mitten in der Wüste mit Namen wie „Laguna Colorada“ (bunte Lagune) machen ihren Namen alle Ehre, denn je nach Jahreszeit, Sonnenstand und Wetter leuchten sie in den verschiedensten Farben. Mal grün, mal blau, mal rosa, und am Ende des Tages wieder rot. Drumherum türmen sich Gebirge auf, die wiederum ganz anders bunt leuchten. Warum alles in so einer Farbenpracht erscheint, ist mir nicht ganz klar. Es liegt vermutlich an den verschiedenen Gesteinschichten, an den Algen in den Lagunen und an den bunten Gräsern und Farnen.
Während der Fahrt erkundigte sich Jorge immer wieder über Funk nach dem Wetter, denn er befürchtete Regenfälle, die den Salar unpassierbar gemacht hätten. Zum Glück hielt das Wetter, aber am zweiten Tag blieb ein anderer Jeep vor uns in einer Matschkuhle stecken. Mit vereinten Kräften konnten wir ihn aber wieder frei kriegen. Zu diesem Zweck fällten die Guides einen (angeblich) unbenutzten Telefonmast am Rand einer Bahnschiene, um den Jeep herauszuhebeln.
Die erste nacht verbrachten wir mit mehreren anderen Dutzend Travellern in einer gottverlassenen Gebirgsstation, in der es kein fließendes Wasser gab. Abends gab es noch eine kleine Feier mit mitgebrachtem Wein, Schnaps und rauchbaren Kräuern, was allerdings keine gute Idee war. Denn durch die Höhe (wir befanden uns fast 4000 Meter hoch), beamt einen Alkohol völlig weg. Am nächsten Morgen rächt sich jeder Tropfen zuviel ziemlich brutal. Überhaupt hatten einige mit Kopfschmerzen und leichter Übelkeit zu kämpfen wegen der Höhe, da hilft nur Coca-Tee sowie der herzhafte Biss in saure Zitronen. Insgesamt war es aber doch erträglich. Aspirin sollte man aber nicht vergessen.
Am zweiten Tag, mitten in einer bizarren Felslandschaft hatte ich noch eine Begegnung, die zur seltsamsten meiner Reise gehörte. Nachdem einige Jeeps bei den Felsen, genannt die steinernen Finger (oder so ähnlich) ankamen, lief ein Typ an mir vorbei, der mir seltsam bekannt vorkam. Und ja, es war ein alter Schulkamerad, mit dem ich Abi gemacht und viele heftige Partys gefeiert hatte, aber von dem ich seit genau dreizehn Jahren kein Lebenszeichen mehr bekommen hatte! Irgendwie hatten wir uns durch Lehrzeit, Bundeswehr und Studium völlig aus den Augen verloren. Ich erkannte ihn sofort, manche Menschen ändern sich nie. Die Wiedersehensfreude
war riesig, wir konnten es beide nicht glauben! Mitten in der Wüste, 10000 km von zuhause weg, und da trifft man sich wieder. Verrückt.

Salar de Uyuni
Der Salar de Uyuni ist der größte Salzsee der Erde und erstreckt sich über mehr als hundert Kilometern. Am dritten tag fuhren wir hinein. Normalerweise besteht er als einer völlig weißen Salzschicht, aber zur Zeit unserer Reise war er an den meisten Stellen etwa knöchelhoch mit Wasser bedeckt. Kein Problem für unseren Jeep! Durch das flache Wasser spiegelt sich alles auf der Oberfläche, so dass man wie auf einer Art Kaleidoskop fährt und alles doppelt sieht. Ein absolut irrer Anblick. Mitten im Salzsee liegt die „Isla del Pescado“, ein kleines Eiland, das sich im See spiegelt und durch seine Form und sein Spiegelbild von fern wie ein riesiger Fisch aussieht.
Auf der Insel haben wir längere Zeit Rast gemacht und sind auf ihren höchsten Hügel geklettert. Von dort hat man einen wahnsinnigen Ausblick, und zwar auf das weiße Nichts. Überall Salz, so weit das Auge reicht. Manche Leute, denen ich meine Fotos gezeigt habe, meinten, es wäre irgendwo in der Antarktis aufgenommen. („Wie kommen denn Kakteen ins Packeis?“)
Außerdem gib es auf der Insel tausende von Kakteen, die bis zu 7-10 m hoch werden können und sich wie stachlige Finger in den Himmel recken. Auch ein paar Nandus treiben sich rum, ganz zahm, man kann sich bis auf ein paar Meter nähern.
Von der Insel aus sind wir dann noch zum berühmten Salzhotel gefahren. Mitten im See liegt ein kleines Hostal, das völlig aus Salzblöcken gebaut ist. Leider war es zur Zeit unbenutzt wegen der Jahreszeit.
natürlich kann man dieganze fahrt auch ohne “uide” machen, aber dies ist einerseits vermutlich anstrengender und auch gefährlicher Zum beispiel gibt es im Salzsee die berüchtigten “Ojos” (Augen), plötzlich aufklaffende Löcher, in die man besser nicht mit den Reifen des Jeeps gelangt.Ungebübte erkennen die tückischen Augen erst zu spät.
Anschließend ging es nach Uyuni, eine bolivianische Kleinstadt am Rande des Salars. Sie gilt als der „Eisschrank“ Boliviens, da es nachts ziemlich kühl wird. Die Bewohner leben von Touristen und von der Salzgewinnung. Die Salzblöcke werden direkt aus dem Salar gehauen und raffiniert.
Über Uyuni schreibe ich vielleicht ein andermal. Dort endete unser Trip durch diese wunderschöne Fleckchen Erde und wir reisten weiter durch Bolivien. Unsere Fahrt hinterließ prachtvolle Eindrücke, die mich noch ein Jahr danach schwärmen lassen.

El Fin
Mein Bericht ist jetzt etwas länger geworden als geplant, aber ich habe während des Schreibens gemerkt, wie sehr mich doch diese Reise fasziniert hat. Wer mag, kann sich ja noch meine anderen Berichte über Bolivien, Ecuador und Chile zu Gemüte führen. Ich will nicht angeben, sondern hoffe, dass ich bei Euch so die Lust auf Reiseziele wecken kann, die nicht in All-Inclusive-Neckermann-Katalogen zu finden sind, die aber dennoch keine Survival-Touren für die Hartgesottenen darstellen. Südamerika lässt sich auch bei begrenztem Budget prima mit dem Rucksack erkunden, und viele, die einmal da waren, zieht es immer wieder dorthin. Ein bisschen Abenteuerlust und die Bereitschaft, mal ab und zu auf gewissen Komfort zu verzichten, sollte man jedoch mitbringen.
PS: im Web (Google ist Dein Freund) finden sich allerlei schöne Fotos, wie ich sie auch gemacht habe, z.B. Unter http://www.insidertours.de/suedamerika/Bolivien/bolivien.html
PPS: noch ein paar praktische Tipps: für die Fahrt unverzichtbar sind eine Kopfbedeckung, kräftige Sonnencreme und eine Sonnenbrille. Die Sonne brennt und man befindet sich teilweise etwa 500 – 1500 m über Zugspitz-Niveau! Außerdem muss man an genug zu trinken denken. Für Spiegelreflexkamerabesitzer: unbedingt vorher einen „Polfilter“ (je nach Objektivgröße 40-70 Euro) besorgen, es lohnt sich. Trotz Polfilter reichen 100-ASA-Filme aus, die Sonne ist absolut prall. Nur für die Abendstunden sollte man noch ein paar empfindlichere Filme im Gepäck haben. Außerdem sollte man sich mit seiner Kamera vertraut machen, z.B. wie man die Belichtung bei weißen Flächen (Salzsee) korrigiert, Belichtungsmesser neigen hier zu Unterbelichtung. Außerdem kann es abends doch empfindlich kühl werden, also sollte man sich ein Fleece mit einpacken, ansonsten braucht man nicht viel, tagsüber ist es recht heiß gewesen.
UPDATE 8.11.2004
Nachdem ich nach längerer Abstinenz die Uploadmöglichkeit für Bilder entdeckt habe, will ich meinen Bericht auch damit aufpeppen. Schade, dass nur 7 Bilder möglich sind, ich habe dutzende tolle Fotos gemacht. Die Bilder habe ich mit einer analogen Spiegelreflex gemacht und gescannt. Meist habe ich einen sogenannten Polfilter verwendet, der das Himmelsblau stärker hervorhebt und die Sonnereflexion mindert. Auf den Scans wirkt das etwas unnatürlich, aber wenn man eine Sonnenbrille aufhatte, dann wirkten die Farben genau so!