
Meine Reiseroute in Kurzform
1. Oktober: Johannesburg, Pretoria, Soweto, Krügerpark, Safari
Von Johannesburg ging es gleich nach der Landung Richtung Pretoria. Von dort habe ich am nächsten Tag einen (organisierten) Ausflug nach Johannesburg und Soweto gemacht (Apartheid Museum, Hector Pieterson Museum, Besuch eines Informal Settlements in Soweto). Das war höchst interessant, aber die Tour war mir insgesamt zu “museumslastig” und viel Rumgesitze im Bus und “aus-dem-Fenster-Gestarre”.

Soweto
Anschließend ging es mit “Viva Safari” in den Krügerpark, oder um genauer zu sein, erst in die Tremisana Lodge im Balule Game Resort, ca. 40 km vom Krügerpark entfernt. Im Krügerpark dann natürlich Safari-Fahrten, viele Tiere in freier Wildbahn gesehen (natürlich auch die “Big Five”), ein einmalig schönes Erlebnis, das ich bestimmt so schnell nicht vergessen werde. Nach 2 tagen Dauersafari braucht man aber auch ne Pause.

Game-Spotting im Krügerpark
Auf der Rückfahrt sind wir noch am Blyde River Canyon und den “Drei Rondavels” vorbeigekommen. Spektakuläre Landschaft.
6. Oktober: Nelspruit, Swaziland
Nach der 4-tägigen Safari ging es dann über das uninteressante Nelspruit ins unabhängige Königreich Swaziland, wo ich 4 Tage blieb. Ich bin in Höhlen rumgeklettert, habe mir allerlei Märkte und die Hauptstadt Mbabane angeschaut, und war im Mlilwane Wildlife Sanctuary Mountainbiken, sowie nachts in Manzini “Clubben”. Aber wirklich unvergesslich war die liebenswerte Herberge “Swaziland Backpacker” mit ihren netten Leuten und der tollen Athmosphäre. Hätte ich Zeit gehabt, wäre ich länger in Swaziland geblieben.

Manzini-Market, Swaziland
11. Oktober: Durban
Danach ging es erst nach Durban, wo ich mir das indische Viertel (Grey Street) angeschaut habe. Ich habe dort im hübschen “Gibela Backpackers” gewohnt, in der Nähe der beliebten Ausgehmeile “Florida Road”. Das indische Viertel fand ich sehr spannend und zum Teil kurios. Was es da alles zu sehen gibt… Die Florida-Road ist auch ganz nett, aber für eine Millionen-Stadt ist diese Ausgehmeile ein bisschen klein, oder?
13. Oktober: Graaff-Reinet, Camdeboo National Park
Von dort dann Weiterflug nach Port Elizabeth, wo ich mir einen Wagen gemietet habe und nach Graaff-Reinet in die Halbwüste der Karoo gefahren bin. Dort war ich begeistert vom fantastischen “Valley of Desolation” und einer sehr anstrengenden Wanderung durch den Camdeboo Nationalpark. Insgesamt fand ich die Gegend irgendwie “beruhigend”, durch die Weite und die gefühlte “Langsamkeit des Lebens dort.

- Tal der Trostlosigkeit, Camdeboo Nationalpark
16. Oktober: Oudtshoorn, Route 62, Montagu
Anschliessend ging es dann nach Oudtshoorn, der Hauptstadt der Straußenzucht. Dort wieder Höhlentour und Mountainbiking (Downhill vom Swartberg-Pass). Das Backpacker-Hostel war auch wieder mal richtig klasse. Solche Mountainbiketouren hätte ich auch gerne öfter gemacht, dann aber bitte mit besseren Rädern.

Downhill Swartberg-Pass
Von Oudtshoorn fuhr ich weiter nach Montagu über die landschaftlich schöne Route 62. Auch Montagu ist ein Besuch wert, vor allem zum Entspannen und Weintrinken.
18. Oktober: Hermanus, Kapstadt
Weiter ging es von Montagu erstmal für einen kurzen Abstecher nach Hermanus, wo man vom Strand aus Wale beobachten kann. Anschließend kam ich in Kapstadt an.

Warten auf die Wale
20. Oktober: Kapstadt, Kap der Guten Hoffnung
In Kapstadt ist der Besuch des Tafelbergs ein Muss. Auch den Besuch des Kaps der Guten Hoffnung und den darumliegenden Nationalpark sollte man nicht verpassen. Wunderschön., mit freilebenden Straußen und Pavianen. Nett waren auch die Ausflüge zu den Pinguinen nach Boulder’s Beach und zu den Seehunden auf Duiker Island. Der Besuch der Gefängnisinsel “Robben Island”, wo Nelson Mandela eingesperrt war, war leider aufgrund von Sturmböen nicht möglich.
Kapstadt ist sehr europäisch und amerikanisch. Hier kann man den Kulturschock bei der Rückreise ein wenig mildern.

Kap der guten Hoffnung: die Japaner sind auch schon da
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